Santuario della Madonna della Cornabusa

Viale Papa Giovanni XXIII n. 6 – 24038 Sant’Omobono Terme 

Nur wenige Kilometer von Roncola entfernt, eingebettet in die Berge des Valle Imagna, befindet sich einer der faszinierendsten und spirituell intensivsten Orte der Region: das Heiligtum Madonna della Cornabusa. In eine natürliche Höhle eingebettet, ist dieses Heiligtum ein einzigartiger Ort in Italien, an dem Wasser, Licht und Fels in perfekter Harmonie verschmelzen und eine Atmosphäre tiefer Ruhe und Ergriffenheit schaffen.

Die Ursprünge des Heiligtums reichen zurück in die Zeit der Kämpfe zwischen Guelfen und Ghibellinen (1350–1440), als eine alte, fromme Frau sich in der Höhle Zuflucht suchte und eine Statue der Schmerzhaften Madonna mitbrachte. Um diese Figur entstand eine kleine Gemeinschaft von Gläubigen, die Trost in Gebeten und dem Schutz der Jungfrau fand.

Die Volksverehrung wuchs nach dem Wunder des gehörlosen und stummen Mädchens, das während eines Gewitters in die Höhle flüchtete und nach dem Gebet vor der Madonna Stimme und Gehör wiedererlangte. Von diesem Moment an wurde die Höhle zu einem Ziel für Pilger und gelebten Glauben.

Anfang des 16. Jahrhunderts begann der Bau des Heiligtums, das sich harmonisch in den Fels einfügt. Seine natürliche und spirituelle Schönheit inspirierte auch Papst Johannes XXIII., der es als „das schönste Heiligtum überhaupt“ bezeichnete, „weil es nicht von menschlicher Hand, sondern von Gott selbst geschaffen wurde.“ Ein Ort, der Geschichte, Frömmigkeit und Natur vereint – perfekt für alle, die die authentische und mystische Seele des Valle Imagna entdecken möchten.